Der größte natürliche Infrarotspender ist die Sonne. Die Sonnenstrahlen bestehen zu 42% aus Infrarotstrahlen. Es gibt 3 verschiedene Arten von Infrarotstrahlung.
- kurzwellige Strahlung Infrarot A
- mittelwellige Strahlung Infrarot B
- langwellige Strahlung Infrarot C
Die Strahlung bzw. Wärmewellen der Infrarotheizung bestehen aus den langwelligen C-Strahlen der Sonne. Die verschiedenen Wellenlängen sind verantwortlich für die verschiedenen spezifischen Strahlungseigenschaften. Je kurzwelliger die Strahlung, desto tiefer dringt sie ein (Tiefenwirkung).
Der Grund dieses Phänomens liegt in den elektromagnetischen Wellen im Bereich unter (lat. infra) dem roten Ende des sichtbaren Lichtspektrums. Diese Wellen entstehen durch Vibrieren der Atome. Je mehr die Atome vibrieren, desto heißer ist der Körper und die Intensität der Strahlung nimmt zu.
Wie die Sonne erwärmt auch die Infrarotheizung nicht die Luftmasse, sondern feste Körper. Die Wärme kann von diesem gespeichert und an andere Körper wieder abgestrahlt werden. Die Umwandlung der Elektroenergie in Infrarotstrahlung erfolgt mittels eines Heizgewebes, bestehend aus Carbonfäden.
Diese sind in ein Kunststoffgewebe verwoben. Das Heizgewebe wird in eine hochwertige Polyesterfolie einlaminiert.
Die Oberfläche besteht aus Sicherheitsglas und ist:
- Kratzfest
- Säurebeständig,
- Abwaschbar und
- Schlagfest
Die Oberflächentemperatur beträgt ca. 95°C. Es besteht keine Gefahr von Verbrennungen, wenn die Oberfläche der Heizung berührt wird und ist somit auch für Kinder nicht gefährlich.
Die Infrarotheizung wird über den normalen Stromanschluss mit elektrischem Strom 230 V/ 50H betrieben.

