Die Entdeckung der Infrarotstrahlung
Isaac Newton entdeckte im Jahr 1666, dass weißes Licht in Wahrheit eine Mischung aus sämtlichen Farben des sichtbaren Spektrums ist, von Rot über Orange, Gelb, Grün, Blau, Dunkelblau bis zum tiefsten Violett.
Er stellte ein Glasprisma in einen Sonnenstrahl, der durch einen Spalt in den Fensterläden in seinen Raum schien. Durch die Brechung der Lichtstrahlen, entstand ein bunter Regenbogen an der gegenüberliegenden Wand.
Darauf aufbauend studierte der englische Astronom Wilhelm Herschel im Jahr 1800 die wärmende Wirkung der Sonne. Er lies Sonnenlicht durch ein Prisma fallen, um das Farbspektrum sichtbar zu machen.
Um für jede Farbe den Erwärmungseffekt bestimmen zu können, hielt er ein Glasthermometer in das Spektrum. Dabei fand er heraus, das dies von Blau nach Rot hin zunahm.
Durch Zufall stellte er fest, dass die Erwärmung noch jenseits des roten Endes des Farbspektrums zunahm. Daraus folgerte er, dass die Sonne über das sichtbare Licht hinaus auch unsichtbare Strahlung aussendet und nannte diese „Ultrarot“. Im Laufe der Zeit setzte sich dann jedoch der Begriff „Infrarot“ durch.

